Andrea Pancur

Lider fun yidishland

“Die Feder schießt schärfer als ein Pfeil”
(Jiddisches Sprichwort)

Federmentsh:
Im Jiddischen bezeichnet dieser Ausdruck den Literaten schlechthin.
Zugleich erinnert er an jene innerlich reichen Luftmenschen, die in selbst errichteten Traumschlössern leben und das reale Dasein allzu oft als Nebensächlichkeit empfinden. Es schwingt die Andeutung an den goldenen Pfau mit, jenen jüdischen Wundervogel, der vor Träumern und Liebenden eine seiner Federn fallen lässt. Die goldene Feder beauftragt und inspiriert zugleich für künstlerisches Schaffen.

Andrea Pancur
„Garantin für tiefschürfende Programme“" (Süddeutsche Zeitung),
singt von Tagträumern, gefallenen Mädchen, Schulschwänzern und flüchtiger Liebe, von traurigen Trennungen und wonnigen Wiedersehen, vom Schnaps, vom Rausch und vom Überleben. Ein breiter Bogen, getragen durch die Erkenntnis, dass nur wer sich Regeln widersetzt, Grenzen überschreitet und Wagnisse eingeht, versponnene Träume gelebte Wirklichkeit werden lassen kann.

Wenn man Andrea Pancur singen hört, sie erlebt, wie sie ihre Lieder durchlebt, - liebt und -leidet, trifft sie das Herz auf einer Ebene, die nur durch Musik angerührt werden kann.

Nach 15 Jahren mit dem von ihr gegründeten Sextett Massel-Tov, widmet sich Andrea Pancur mittlerweile mit dem modern klezmer quartet  der musikalischen Grenzüberschreitung, tourt mit Deutschlands charmantestem Klezmertrio A Tickle in the Heart

...und ist jetzt auch Solo, passend zur Bühne, passend zum Anlass, mal mit Akkordeonbegleitung, mal mit einer hochkarätigen Kapelye zu genießen.

Die Stücke des Programms Federmentsh- Lider fun yiddishland wurden gemeinsam mit renommierten Musikern der Klezmer-Szene wie Alan Bern, Georg Brinkmann, Franka Lampe und Stas Rayko als CD eingespielt.

www.andrea-pancur.de

 

 

 

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